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Ressourcen effektiv & sinnvoll nutzen PDF Drucken E-Mail

Die wichtigsten persönlichen Ressourcen sind: die eigenen Kräfte (Gesundheit), Zeit und Geld. Wenn es in diesen Bereichen eng wird, erzeugt das Stress. Und wer gestresst ist, kann nicht effektiv arbeiten und fühlt sich den Anforderungen oft nicht mehr gewachsen, was wiederum Kraft, Zeit und Geld noch stärker aufzehrt. So schließt sich der Kreis ...

Wer allerdings überhaupt keinen Stress hat, dem fehlt der sogenannte Eustress, der positive Antrieb, etwas zu (er)schaffen. Letztlich geht es darum, die eigenen Ressourcen sinnvoll und zugleich effektiv einzuteilen und zu nutzen. Jeden Cent krampfhaft zu sparen, anstatt sich etwas Schönes zu gönnen, ist ebenso unbefriedigend wie alles zwanghaft auszugeben, bis nichts mehr da ist. Ein voller Terminkalender hemmt Kreativität und Effizienz ebenso wie ein planloses In-den-Tag-Leben. Ständiges Problemewälzen bewirkt ein ähnliches Chaos im Leben wie die Verdrängung von Problemen.
Wie immer liegt die Lösung im goldenen Mittelweg, dem gesunden Ausbalancieren und der Fähigkeit, zwischendurch immer wieder zu entspannen.

Deshalb lohnt es sich, seine Arbeits- und Lebensweise von Zeit zu Zeit zu überdenken, um manche Gewohnheiten zu ändern. Zugegeben, die folgenden Gedanken hat jeder sicherlich schon gehört. Aber auch bereits regelmäßig in die Tat umgesetzt? Vielleicht können euch diese Anregungen kleine Denkanstöße sein:

  • Prioritäten setzen! Was ist wirklich wichtig? Diese Frage sollte sich nicht nur auf zu Erledigendes beziehen, sondern prinzipiell aufs Leben. Steht das Wichtigste wirklich an erster Stelle und alles andere ordnet sich dem nach?
  • Konkrete und realisierbare Ziele setzen und die entsprechenden Aufgaben sinnvoll und überschaubar planen. Das erspart oft viele Umwege und Zufallsprodukte. ;-)
  • Geplante Vorhaben und Aktivitäten verschriftlichen. Das entlastet den Kopf und sorgt für Überschaubarkeit.
  • Umfangreiche Aufgaben oder Probleme in kleinere, überschaubare unterteilen und nach und nach in Teilzielen angehen. In NLP wird dies als Downchunken bezeichnet.
  • Nicht immer muss man alles allein oder selbst machen. Welche Aufgaben lassen sich an andere delegieren, die darauf z.B. spezialisiert sind, genau diese Tätigkeit gern machen oder dafür einen Lohn erhalten, sei es finanzieller Art oder in Form eines anderen Ausgleichs.
  • Wichtige Aufgaben und Probleme zeitnah angehen. Aufschieberitis (Prokastination) erhöht den inneren Druck und das Notwendige bleibt trotzdem liegen, womit auch das Erfolgserlebnis ausbleibt.
  • Bei ungeliebten Tätigkeiten hilft es, sich vorab in die benötigte Stimmung zu bringen. Was brauche ich, um jetzt mehr Lust auf X zu haben? Oft sind es nur kleine Alltagsrituale, die den inneren Schweinehund in die Flucht treiben können, sei es das Zeitunglesen, eine Runde tanzen, zehn Minuten träumen oder meditieren ...
  • Die Dinge zum richtigen Zeitpunkt erledigen. An einem Tag läuft etwas wie geschmiert, an einem anderen kommt man bei derselben Tätigkeit einfach nicht vorwärts. Bestimmte Zeiten eignen sich eher für Routinetätigkeiten, andere für kreative Höhenflüge. Wer ein gutes Bauchgefühl hat, kann da auf seine Intuition hören. Auch Astrologie und Orakel bieten hilfreiche Hinweise, wann wofür die Zeitqualität passt.
  • Multitasking vermeiden! Verschiedenes gleichzeitig zu tun, funktioniert bei Weitem nicht so gut, wie viele glauben. Multitasking stresst das Gehirn und setzt somit die Leistungsfähigkeit herab. Lieber bei einer Tätigkeit bleiben und sie zum Abschluss führen.
  • Störungen vermeiden. Ständige Erreichbarkeit – muss das wirklich immer sein? Handy, Festnetztelefon und manch eine Türklingel lassen sich ausschalten. Auch Mails können mal warten. In der Regel reicht es, sie einmal am Tag hintereinander weg zu beantworten oder vielleicht gar nur zweimal in der Woche.
  • In die Tages- und Monatsplanungen immer genügend Zeit-Puffer einbauen. Das beugt dem Termindruck vor. Es kann sogar doppelt entlasten, denn nicht benötigte Puffer, lassen sich mit annehmen Dingen füllen. :-)
  • Und immer daran denken: Sich nach getaner Arbeit eine kleine Belohnung gönnen! Das hebt die Stimmung und macht Lust auf mehr.
  • Freiräume festlegen. Viele Leute begnügen sich mit der kargen Restzeit, die ihnen bleibt, nachdem sie für alle(s) andere gesorgt haben. Gerade für diejenigen ist es wichtig, „Termine mit sich selbst" in den Kalender einzutragen.
  • Als Gegenpol zu all den Yang-Tätigkeiten, der Geschäftigkeit oder gar zum Stress, ist es notwendig, richtig und aktiv abschalten und sich entspannen zu können. Damit ist nicht unbedingt gemeint, abends völlig erschöpft im Fernsehsessel zu hängen, sondern eher Entspannungsmethoden, Meditation, Energiearbeit, ein echtes Zurruhe- und In-sich-selbst-Ankommen.

Und in diesem Sinne wünsche ich ein entspanntes Sein & Tun
und die Fähigkeit, in der Lebendigkeit zu ruhn :-)

 

 

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